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„Europäischer Naturfotograf des Jahres 2011“ zeigt faszinierende Momente von Tier und Natur

Wie ich erst vor ein paar Tagen berichtet habe, wird wieder der Europäische Naturfotograf des Jahres gesucht. Der internationale Wettbewerb „GDT Europäischer Naturfotograf des Jahres“ wird alljährlich veranstaltet von der GDT / Gesellschaft Deutscher Tierfotografen. Da ich im letzten Sommer selber ein paar Fotos von Libellen gemacht habe ist mir das Foto von Constant Couteille sofort ins Auge gestochen.

© GDT ENJ 2011, Constant Couteille

Schaut einfach mal bei Flickr auf den Fotostream von Constant Couteille.

Berlin, 06. März 2012. (ugw) Einen Kuckuck dabei zu ertappen, wie er sein Ei im fremden Nest unterbringt, einen kleinen Polarfuchs genaudann abzulichten, wenn eine Küstenseeschwalbe ihm sichtlich schmerzhaft ins Ohr beißt oder Wale beim Schlafen zu beobachten – alldies sind einmalige Momente, die von deutschen und europäischen Fotografen im vergangenen Jahr festgehalten wurden. Jetzt werden ausgewählte Naturfotografien des renommierten Wettbewerbs „Europäischer Naturfotograf 2011“ der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen (GDT) ab dem 5. März 2012 in sieben deutschen Bahnhöfen ausgestellt. Ab März präsentieren die Deutsche Bahn und die Geschäfte der Bahnhöfe die faszinierenden Bilderwelten als Wanderausstellung in sieben Bahnhöfen. Die Ausstellung richtet sich an Interessierte jeden Alters.

Die Ausstellungstermine sind:

  • Erfurt Hbf 05.03. bis 16.03.2012
  • Berlin-Friedrichstraße 21.04. bis 29.04.2012
  • Regensburg Hbf 01.05. bis 10.05.2012
  • Mannheim Hbf 01.07. bis 11.07.2012
  • München Hbf 02.08. bis 10.08.2012
  • Halle (Saale) Hbf 21.09. bis 30.09.2012
  • Frankfurt (Main) Hbf 18.10. bis 28.10.2012

Making of Picture – Libelle

In dem Artikel „tier-welt“ habe ich angedeutet, dass ich vielleicht mal zeigen werde wie die Libellen Bilder entstanden sind. Inspiriert von dem „Making of Picture“ Beitrag im DSLR-Forum hier ein Arbeitsfoto von mir.
Ende Mai an einem sonnigen Tag in der Mittagssonne war es eine nette Erfrischung in diesem kleinen Bach zu stehen. Fotografiert habe ich mit meiner EOS 50D + EF 70-300mm 1:4-5.6 IS USM. Idealerweise sollten Bilder entstehen, bei dem die Libelle so gut wie möglich freigestellt wird. Deswegen habe ich die Blende weit geöffnet und mit einer langen Brennweite fotografiert. Außerdem habe ich mein Stativ im Wasser positioniert und ein alleinstehendes Blatt ausgesucht. Dann habe ich den Fokus voreingestellt und gewartet dass ich eine Libelle vor die Linse bekomme. Nur leider habe ich Minuten lang da gestanden und nicht eine Libelle hat sich auf das Blatt gesetzt. Relativ schnell habe ich die Geduld verloren und habe ohne Stativ weiterfotografiert, da ich dann schneller auf eine neue Libelle ausrichten konnte. Dafür war dann allerdings der Hintergrund nicht immer perfekt. Sicherlich hat die Mittagsonne starke Schatten und Kontraste erzeugt, aber trotzdem bin ich mit dem Resultat zufrieden (Bild 5)

 

Making of Libelle

Was habe ich an diesem Tag gelernt?

  • Um das perfekte Bild zu bekommen besuche den Ort mehrmals. Optimiere den Standort und die Uhrzeit (Sonneneinfall) zu der du an dem Ort bist und sei geduldig.
  • Dann bin ich ein zweites Mal an den Bach und dabei ist der Rest der Serie entstanden. Zumindestens das Licht ist etwas wärmer (Bild 1-4, 6).

tier-welt

In der bilder-welt werde ich nach und nach verschiedene Galerien veröffentlichen. Die erste Galerie ist die tier-welt und natürlich werdet ihr hier Tierbilder finden. Die erste Serie die ich euch zeigen möchte sind verschiedene Bilder einer Libelle.

Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens) Männchen

Eigentlich waren wir unterwegs um ein paar Bilder in einer Waldlichtung zu machen. Durch Zufall haben wir die Libellen entdeckt. Es hat schon einigen Einsatz erfordert um uns gut zu positionieren (zeige später vielleicht mal wie die Bilder entstanden sind). Mit Stativ und in guter Stellung fehlte mir allerdings die Geduld, so dass ich die hier gezeigten Bilder freihändig gemacht habe. Leider habe ich zuhause festgestellt, dass die Schärfe bei vielen Bildern nicht auf der Libelle lag. Die Libellen haben mich fasziniert und nach einer kurzen Bestimmung wusste ich, dass es sich um eine gebänderte Prachtlibelle handelte (leicht zu verwechseln mit einer blauen Prachtlibelle). An diesem Tag haben wir nur das blaue Männchen gesehen. Einen Tag später habe ich noch einen Ausflug zu den Libellen gemacht. Die Sonne stand etwas tiefer und dadurch war das Licht etwas besser. Allerdings war es unter diesen Bedingungen noch schwieriger einen guten Standort zu finden. An diesem Tag habe ich auch das metallisch grün bis bronzefarbene Weibchen mit dem weißen Punkt entdeckt. Nächstes Jahr werde ich sicherlich wieder dorthin gehen und meine Resultate verbessern.