Schlagwort-Archiv: Photoshop

Fotoespresso Nr. 1/2013 steht zum Download bereit

Inhalt:

  • Was man als Fotograf tun sollte, oft aber vergisst
  • Fotografen-Tango, zweiter Teil
  • Die kleine Nikon Coolpix P7700 auf großer Fahrt
  • Mobiler Saftladen
  • Smartphone-Bilder auf Leinwand und Papier – ein neuer Trend
  • Gummidruck – der Dichromatprozess
  • Der Photoshop-Protokoll-Pinsel
  • Kleine Tricks: Photoshop-Voreinstellungen löschen
  • Snapseed auf Smartphones, PCs und Macs

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Bilderverwaltung – Photoshop Elements

Einer der großen Vorteile der digitalen Fotografie für den Fotografen ist, dass man die Bilder anschauen kann ohne diese entwickeln zu müssen. Außerdem ist die Anzahl der Bilder nur durch die Größe der Speicherkarte beschränkt und nicht wie früher durch den eingelegten Film. Daraus resultierend kann man heute mit einer DSLR so viel ausprobieren und Bilder machen wie man möchte, ohne dass zusätzlich Kosten entstehen (Anschaffungs- und Abnutzungskosten bleiben natürlich immer).

Jetzt stellt sich natürlich die Frage was ich mit den ganzen Bildern mache? Ich meine wie finde ich jemals ein Bild wieder? In einem Jahr habe ich ungefähr 6000 Fotos aufgenommen. Zuerst habe ich versucht irgendwie eine Orderstruktur aufzubauen die es mir ermöglichen würde die Bilder in Ordner abzulegen. Aber immer wieder hätte ich ein Bild gerne in zwei, drei oder auch vier verschiedene Ordner gelegt. Eigentlich ohne lange zu recherchieren habe ich dann Photoshop Elements 8.0 gekauft. Da ich ja manchmal auch die Bilder bearbeiten wollte, schien mir das eine gute Kombination von Bilderverwaltung und Bildbearbeitungsprogramm.

Mit Adobe Photoshop Elements 8.0 habe ich die Möglichkeit Alben, Kategorien, Unterkategorien und Stichworttags anzulegen. Zusätzlich kann ich jedes Bild mit einem Bildtitel versehen. Ein Bild kann mehrere Tags wie zum Beispiel: Reisen, Asien, Singapur, EBV und Architektur tragen. Außerdem ist das Bild noch mit einem Bildtitel versehen wie im Beispiel mit Marina Bay Sands. Jetzt kann ich ein Bild schnell über einen Suchbegriff finden oder eine Auswahl von Bildern über das jeweilige Tags angezeigt bekommen.

Mit einer Ordnerstruktur hätte ich ohne weiteres Reisen, Asien, und Singapur abbilden können. Architektur oder EBV wären aber übergreifende Tags, da ich ja auch Architekturbilder in Deutschland gemacht haben könnte. Also hätte ich das Bild duplizieren oder in einen anderen Ordner verlinken müssen.

Ich sehe für mich den schnellen Zugriff auf Bilder mittels Tags und Suchen als großen Vorteil einer Bildverwaltung. Außerdem gibt es viele Automatiken (Gesichtserkennung) die helfen, die Bilder schnell und einfach zu Sortieren und später wieder zu finden.

Making of Picture – Wischeffekt Formel 1

Auf dem Hockenheimring hatte ich die Möglichkeit die Wischtechnik auszuprobieren. Inspiriert von Eike, der in einem seiner letzten Beiträge über die Wischtechnik gebloggt hat, möchte auch ich heute über die Wischtechnik schreiben.

Natürlich kann man mittels digitaler Filter (Photoshop) einen ähnlichen Effekt erzeugen. Das werde ich vielleicht auch mal beschreiben. Ziel bei dieser Technik ist es ein sich bewegendes Motiv scharf abzubilden, wobei der Hintergrund unscharf (verwischt) dargestellt wird. Diesen Effekt erzielt man indem man die Kamera auf das Objekt richtet, dann aber der Bewegungsrichtung folgt.

Fotografiere ich ohne meine Belichtungszeit zu verlängern wird das Bild ungefähr so aussehen:

Um also einen Wischeffekt zu erzeugen habe ich die Kamera versucht gleichmäßig in die Fahrtrichtung zu schwenken. Mit meiner Canon EOS 50D kann ich über 5 Bilder pro Sekunde machen, was in dieser Situation sehr hilfreich war. An dem Tag habe ich über hundert Fotos gemacht und nach und nach ein besseres Gefühl dafür bekommen wie ich die Kamera führen muss. Allerdings wollte ich auch nicht das ganze Rennen fotografieren…

Durch eine kurze Kontrolle auf meinem Display und viele Versuche habe ich dann langsam die Belichtungszeit verlängert. An diesem Tag war es sonnig und daher war die Blende dann komplett geschlossen.

Was habe ich an diesem Tag gelernt?

Um das perfekte Bild zu bekommen besuche den Ort mehrmals. Optimiere den Standort zu der du an dem Ort bist und sei geduldig. Ständig Formel 1 Rennen zu besuchen kann sehr teuer werden, aber es gibt auch kleinere Veranstaltungen bei denen ich üben werde. Außerdem ist es dann auch einfacher den Standort zu wechseln. Außerdem wäre ein Teleobjektiv besser gewesen um die Autos formatfühlender ablichten zu können (die beiden gezeigten Bilder sind Ausschnitte). Um die Blende nicht gänzlich schließen zu müssen, müsste ich überlegen ob ich einen Neutraldichtefilter kaufen sollte.

Formel 1 ist echt laut.