Making of Picture – Wischeffekt Formel 1

Auf dem Hockenheimring hatte ich die Möglichkeit die Wischtechnik auszuprobieren. Inspiriert von Eike, der in einem seiner letzten Beiträge über die Wischtechnik gebloggt hat, möchte auch ich heute über die Wischtechnik schreiben.

Natürlich kann man mittels digitaler Filter (Photoshop) einen ähnlichen Effekt erzeugen. Das werde ich vielleicht auch mal beschreiben. Ziel bei dieser Technik ist es ein sich bewegendes Motiv scharf abzubilden, wobei der Hintergrund unscharf (verwischt) dargestellt wird. Diesen Effekt erzielt man indem man die Kamera auf das Objekt richtet, dann aber der Bewegungsrichtung folgt.

Fotografiere ich ohne meine Belichtungszeit zu verlängern wird das Bild ungefähr so aussehen:

Um also einen Wischeffekt zu erzeugen habe ich die Kamera versucht gleichmäßig in die Fahrtrichtung zu schwenken. Mit meiner Canon EOS 50D kann ich über 5 Bilder pro Sekunde machen, was in dieser Situation sehr hilfreich war. An dem Tag habe ich über hundert Fotos gemacht und nach und nach ein besseres Gefühl dafür bekommen wie ich die Kamera führen muss. Allerdings wollte ich auch nicht das ganze Rennen fotografieren…

Durch eine kurze Kontrolle auf meinem Display und viele Versuche habe ich dann langsam die Belichtungszeit verlängert. An diesem Tag war es sonnig und daher war die Blende dann komplett geschlossen.

Was habe ich an diesem Tag gelernt?

Um das perfekte Bild zu bekommen besuche den Ort mehrmals. Optimiere den Standort zu der du an dem Ort bist und sei geduldig. Ständig Formel 1 Rennen zu besuchen kann sehr teuer werden, aber es gibt auch kleinere Veranstaltungen bei denen ich üben werde. Außerdem ist es dann auch einfacher den Standort zu wechseln. Außerdem wäre ein Teleobjektiv besser gewesen um die Autos formatfühlender ablichten zu können (die beiden gezeigten Bilder sind Ausschnitte). Um die Blende nicht gänzlich schließen zu müssen, müsste ich überlegen ob ich einen Neutraldichtefilter kaufen sollte.

Formel 1 ist echt laut.

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